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Gesund leben

Aber bitte mit Seife!

Am 15. Oktober ist Internationaler Hände-Waschtag

Seit 2008 nutzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den 15. Oktober, um die Wichtigkeit des konsequenten und gründlichen Händewaschens mit Seife zu betonen. Denn: Ein Großteil aller ansteckenden Krankheiten wird über die Hände übertragen – und sehr viele Infektionen könnten durch regelmäßiges Händewaschen vermieden werden. Deshalb rät die WHO auch, wenn möglich auf das Händeschütteln zu verzichten. Ob Sie sich eine Erkältung oder eine andere Infektionserkrankung zuziehen oder nicht: Mehr als Sie denken, haben Sie es in der Hand.

Mindestens fünf Mal am Tag, besser aber öfter, sollte man sich die Hände waschen:

  • Beim Nachhausekommen
  • Vor dem Kochen
  • Vor dem Essen
  • Nach dem Gang auf die Toilette
  • Nach dem Naseputzen, Husten, Niesen
  • Nach dem Kontakt mit Tieren
  • Nach dem Kontakt mit Geld
  • Vor und nach einem Krankenbesuch

So wäscht man die Hände richtig:

1.

Die Hände unter fließendes, handwarmes Wasser halten
und so befeuchten.

2.

Anschließend die kompletten Hände (Handinnenflächen, Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume) für 20 bis 30 Sekunden gründlich mit Seife reinigen.

3.

Danach den Schaum unter fließendem Wasser abspülen.

4.

Zum Schluss die Hände gründlich abtrocknen.

Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigt Defizite und Wissenslücken bei der Händehygiene in Deutschland: So gaben zwar 96 Prozent der Befragten an, sich nach dem Besuch der Toilette immer oder fast immer die Hände zu waschen. Aber lediglich die Hälfte der Befragten wäscht die Hände, wenn sie von draußen nach Hause kommt oder wenn sie Tiere gestreichelt hat. Als Grund dafür nannten 75 Prozent die angeblich fehlende Notwendigkeit.

 

 

Anne Reis