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Balance schaffen

Baba Ganoush

Baba Ganoush – schon allein der Name klingt wie aus Tausend und einer Nacht. Und auch die Zutaten – wie Auberginen, Sesampaste und Zitrone – machen einen verheißungsvollen Eindruck.

Der orientalische Dip kommt ursprünglich aus dem arabischen Raum und gehört besonders für die Länder der Levante zu einer traditionellen Mezze-Platte, genau wie zum Beispiel auch Hummus. Man kann es aber auch gut als Brotaufstrich, zu Gegrilltem oder auch Couscous essen. Also perfekt für den Sommer!

 

Zutaten für 4 Portionen:

 

  • 2 Auberginen
  • 1,5 EL  Sesampaste
  • 3 EL  Zitronensaft
  • 2 EL  Olivenöl
  • 1  Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer, aus der Mühle
  • 1/4 Bund Petersilie
  • Granatapfel

Zubereitung:

Stilecht würde man die Auberginen ja über offenem Feuer garen – auf einem Grill zum Beispiel. Wer keinen hat, kann auch den Backofen nehmen. Diesen dann auf 220 Grad vorheizen, die Auberginen waschen und mit einem Messer mehrfach einstechen. Die Auberginen so lange backen, bis sie butterweich sind. Die Haut sollte fast schwarz sein, das dauert ungefähr 30 bis 40 Minuten. Zwischendurch immer einmal wieder testen. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen.

Die lauwarmen Auberginen halbieren, die Flüssigkeit unbedingt abtropfen lassen, weil dort Bitterstoffe enthalten sind, die ja nicht in der Creme sein sollen – und das weiche Fruchtfleisch, das sich fast von allein löst, mit einem Löffel aus der Schale holen. Dann das Fruchtfleisch zusammen mit der Sesampaste, dem Zitronensaft, Olivenöl und dem Knoblauch mit dem Zauberstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilienblättchen abzupfen, Granatapfel-Kerne aus der Frucht holen. Beides auf das Baba Ganaoush streuen. Gut macht sich zu der Creme übrigens auch Fladenbrot.