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Bärlauch-Ricotta-Knödel

Man kann Bärlauch in einer Suppe essen, ein Pesto aus ihm machen – und auch Knödel kneten. Ganz offiziell gehört der Bärlauch zu den Liliengewächsen. Als wilder Bruder des Knoblauchs ist er mit ihm tatsächlich verwandt, aber auch mit der Zwiebel, dem Lauch und dem Schnittlauch.

Man nennt ihn übrigens auch Bärenlauch, Knoblauchspinat, Waldknoblauch, Rinsenknoblauch, Hundsknoblauch, Hexenzwiebel, Zigeunerlauch, Ramsen oder Waldherre.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 Gramm Bärlauch
  • 2  kleine Zwiebeln
  • 1  Knoblauchzehen
  • 8 EL Butter
  • 200 Gramm altes, trockenes Weißbrot
  • 80 Gramm Parmesan
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 40 Gramm Stärke
  • 400 Gramm Ricotta
  • 4  Eier
  • Salz, Pfeffer
  • 150 Gramm Speck

Zubereitung:

Bärlauch waschen und fein hacken. Zwiebeln und Knoblauch sehr fein hacken. 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin braten, bis sie golden sind. Vom Herd nehmen.

Brot und Käse sehr fein schneiden bzw. reiben. Brot, Käse, Zwiebelmix, Semmelbrösel und Stärke in einer großen Schüssel mischen.
Ricotta, Bärlauch und Eier in einer Rührschüssel mit einem Schneebesen verrühren. Zum Brot gießen und mit den Händen durchkneten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Frischhaltefolie zugedeckt ca. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.

Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Aus der Masse mit leicht bemehlten Händen 8 Klöße formen, ins kochende Salzwasser geben und bei schwacher Hitze 10 Minuten ziehen lassen – bis sie nach oben steigen. Die Klöße mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben, abtropfen lassen.

Inzwischen den Speck in einer Pfanne mit 6 EL Butter in einer unter Rühren braten und anschließend über die Klöße geben.