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Balance schaffen

Beim DAK-Dance-Contest bebt die Bühne

Auch 2018 rege Teilnahme am Tanz-Wettbewerb

Nach einem fulminanten Finale im vergangenen Herbst geht der DAK-Dance-Contest in die nächste Runde: In diesem Jahr haben sich 666 Gruppen beworben – noch mehr Tänzer als im Vorjahr. Maximal 360 Gruppen kommen dann in die Live-Events. In unserer Rückschau berichten wir von den Trainingsvorbereitungen unserer Teilnehmer vom vorherigen Contest und dem großartigen Abschluss.

Sie tragen goldene Schuhe und haben leuchtende Augen, ihre Bewegungen zu „Let‘s get loud“ von Jennifer Lopez sind kraftvoll – die Bühne bebt. Ihr Tanz soll die prominente Jury beim NRW-Finale des DAK Dance-Contests in Oberhausen überzeugen. Es sind an diesem Samstag im Herbst 43 Gruppen, die „Let’s Dance“-Sieger Gil Ofarim, seine Tanzpartnerin Ekaterina „Ekat“ Leonova und zwei weitere Experten überzeugen wollen. Die Promis sind begeistert. Die Profitänzerin gibt spontan eine Bestnote ab: „Ein solches Niveau habe ich noch nicht gesehen.“ Für sie sind einige Gruppen schon echte Profis. Also weiter im Wettbewerb und „Turn the music up, let’s do it“. Mit geballter Tanzpower bringt der Nachwuchs die Jury während der sechsstündigen Show mächtig ins Schwitzen. Neben Ofarim und Leonova bewerten auch Sängerin Loona und Tanzprofi Hanno Liesner die Leistungen der Teams.

Fairer Wettbewerb
Beim Finale des Dance-Contests der DAK-Gesundheit zeigten die besten Gruppen ihr Können. Zuvor qualifizierten sie sich über ein Bewerbungsvideo mit Online-Abstimmung und einen regionalen Vorentscheid. Insgesamt haben seit 2011 mehr als 5.200 Teams mitgemacht. Drei Altersstufen und zwei Leistungsgruppen sorgen für faire Bedingungen. Gesunde Bewegung und die Freude am Tanzen stehen im Vordergrund. „Ich tanze richtig gerne und das macht mir so viel Spaß“, sagt die neunjährige Maike aus voller Überzeugung. Die Jury weiß das zu würdigen. Gil Ofarim: „Die Kinder und ihre Power sind beeindruckend.“ Er beurteilt mehr die Performance, also den Auftritt insgesamt, Ekat sei als Berufs-Tänzerin mehr für die Technik zuständig.

Titelverteidigung
Manche Gruppen sind seit einigen Jahren immer wieder dabei, siegten sogar mehrfach. Die Unterstützung der stolzen Eltern und Fans ist offensichtlich: Mit Spruchbändern, Zurufen und kräftigem Applaus feuern sie ihre Kinder an. Die BEATKidz aus Hamm sind angetreten, um den Vorjahressieg zu wiederholen. Im Vorjahr starteten sie bei den PreChamps und nun bei den Champs, also der höheren Leistungsgruppe. In diesem Jahr lieferten sie wieder eine Höchstleistung ab und die Jury honorierte dies mit Standing-Ovations. Die Titelverteidigung war gelungen.

 

Die Jury 2017: Let’s Dance“-Sieger Gil Ofarim, seine Tanzpartnerin Ekaterina „Ekat“ Leonova , Tanzprofi Hanno Liesner und Sängerin Loona

So lief das Training

Doch der Weg zum Sieg war nicht leicht. Einmal pro Woche trafen sich die BEATKidz mit Annka Westbrock. Sie ist ausgebildete ADTV-Tanzlehrerin und betreibt bereits seit fünf Jahren die Tanzschule „Tanzkunst“ in Hamm. Die 31-Jährige hatte den Dance-Contest bereits im Vorjahr mit den BEATKidz gewonnen und schätzt den Wettbewerb. Woche um Woche setzen die Trommeln ein, Scheinwerfer tauchen den Trainingsraum in rotes und blaues Licht. Der große wandfüllende Spiegel sorgt dafür, dass die Mädchen jeden Schritt auch selbst kontrollieren können. Die Trainerin fügt die nächsten Schritte hinzu. Die Choreografie entwickelt sich, ein fließender Prozess. Annka Westbrock kennt das. Sie hat 18 Tanzgruppen in ihrer Schule. Als professionelle Lehrerin vermittelt sie den Kindern und Jugendlichen den Spaß am Tanzen und damit auch an der Bewegung. Sie weiß um die mangelnde Bewegung bei Heranwachsenden. Beim Tanzen kommt es darauf an, sich gleichzeitig zu bewegen und dies richtig zu koordinieren. Hierbei ist Konzentration gefragt. Und auch für eine große Portion Spaß ist gesorgt: Die Tanzstunden wurden durch das eine oder andere Trainingslager, Übernachtungspartys und Grillabende ergänzt. Die sozialen Kontakte sind ebenso wichtig wie das Tanzen. Denn beim Tanzen in der Gruppe geht es eben nur miteinander.

Luca Hänni ist Juror beim großen Finale 2018

Freuen Sie sich auf einen super Tanz-Sommer und besuchen Sie eines der zahlreichen Live-Events des DAK Dance-Contests von Ende Mai bis Ende August. Ob bei großen Stadtfesten oder in coolen Locations – wir bieten ein tolles Programm. Besucher erleben die besten Tänzer mit selbst kreierten Moves, Modern Dance, Break Dance, Cheerleading, Rock’n Roll, Garde- oder Rollstuhltanz. Wenn wir am 26. Mai beim Seestadtfest in Bremerhaven starten, sitzt auch Luca Hänni in der Jury. Der DSDS-Gewinner und Sieger der RTL-Show Dance, Dance, Dance bewertet beim Contest die Teilnehmer gemeinsam mit Tanzprofis. Natürlich singt Luca auch und es gibt Autogramme von der Jury.