Glamping: Camping der glamourösen Art
Balance schaffen

Camping der glamourösen Art

„Glamping“ – die Kombination aus glamourös und Camping – wird immer beliebter und ist für all diejenigen, die auf Komfort und Sauberkeit nicht verzichten wollen, die passende Variante der Outdoor-Freizeit.

Raus in die Natur, Körper und Seele etwas Gutes tun, sich frei fühlen – danach sehnen sich viele, die ihren Urlaub planen und dabei an Camping denken. Vor allem Kinder können sich im Grünen bestens austoben, auf Entdeckungsreise gehen und schnell neue Spielkameraden finden. Die oft fehlenden hygienischen Standards und der mangelnde Platz im Zelt erschweren Eltern jedoch mitunter den Familienurlaub auf dem Campingplatz.

Sind Sie ein „Glamper“?

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Glamping: Camping der glamourösen Art

Glamping ist der perfekte Mittelweg
Bequeme Betten statt Isomatte, komplette Küche statt Abspülwanne, ein eigenes Bad statt Gemeinschaftsdusche – alles inmitten der Natur in Mobilheimen und Luxus-Zelten auf ausgewählten Campingplätzen. Der Klassiker des Glampings ist das Safari-Zelt, das an Zelte britischer Entdeckungsreisende erinnert und mit einer kleinen Sitzecke und Küche sowie richtigen Betten ausgestattet ist. Noch gehobener ist die Einrichtung in Lodge-Zelten oder einer Lodgesuite, die mit einer kompletten Küche, Dusche sowie WC, Himmelbett oder auch einem separaten Bereich für Kinder aufwartet. Besonders viel Platz bietet die Airlodge – ein Zelt, das in den Himmel ragt und über zwei Etagen geht.

Direkt in die Erholung eintauchen
In Europa ist die glamouröse Form des Campings schon lange Trend, und auch in Deutschland findet sie immer mehr Anhänger – zum Beispiel beim Glamping in der Eckernförder Bucht, am Brombachsee in Franken oder am Niederrhein. Viele Urlauber wollen sich vor dem Start in die freie Zeit nicht mit umfangreichen Vorbereitungen abmühen, sondern direkt Erholung mit der Familie erleben. So können sich eingefleischte Camping-Fans mit der nobleren Unterkunft ein großes Reise-Equipment und den Zelt-Aufbau ersparen. Und diejenigen, die früher eine Ferienwohnung aufgrund der besseren Ausstattung bevorzugten und das Campen bislang scheuten, lockt jetzt womöglich die Verbindung von unmittelbare Natur und neuem Luxus.

Wo ist „Glamping“ möglich?

Sie sind ein „Glamper“ und möchten Urlaub buchen? Dann findet sich beispielsweise auf www.vacanceselect.de oder www.glamping.info eine Übersicht über zahlreiche Angebote in vielen Ländern Europas. Die Preise für eine Woche Familienurlaub reichen je nach Saison von 300 bis 2.000 Euro – abhängig von der Unterkunft. Die schönsten Glamping-Spots und geprüfte Glamping-Qualität finden Sie hier: www.glamping-inspektor.de

Wie finde ich einen guten Campingplatz?

Wer lieber das klassische Campen bevorzugt und saubere sanitäre Anlagen (warmes Wasser inklusive) auf dem Campingplatz nicht missen möchte, findet auf der ADAC-Internetseite www.campingfuehrer.adac.de geeignete Plätze und kann unter anderem nach den Kriterien „besonders kinderfreundlich“ oder „ADAC Superplatz 2017“ filtern.

Gemütlichkeit im Wohnwagen
Wer dem Trend des Glampings nicht folgen möchte, ist beim Campingurlaub mit kleineren Kindern auch in einem Wohnmobil gut aufgehoben. Hier kann man es sich mit der Familie bequem machen, es gibt genügend Platz zum Spielen (bei schlechtem Wetter), Wickeln, Waschen, Kochen und Essen. Auch werden Nachbarn nicht vom nächtlichen Geschrei des Kindes gestört und Utensilien wie Kinderwagen, Reisebett oder Reisehochstuhl können leicht verstaut werden.

Traditionelles Campen mit Kind
Wird der Urlaub mit Kindern in einem normalen Zelt verbracht, sollte die Wahl auf eines mit mehreren Kabinen fallen, sodass genügend Platz für alle zur Verfügung steht. Gut beraten ist außerdem, wer nicht nur den Schlaf-, sondern auch den Wohnbereich mit einer Plane auslegt, um diesen – und somit auch den Nachwuchs – bestmöglich vor Schmutz zu schützen. Auf kinderfreundlichen Campingplätzen gibt es mitunter die Möglichkeit, Betten oder auch Kinderwagen zu leihen und eine Küche zu nutzen. Auch ein Familienbad mit Wickelplatz und Badewanne sowie ein Restaurant und Supermarkt in der Nähe erleichtern den Aufenthalt ungemein. Zudem sollten ausreichend Platz zum Spielen und Toben in gefahrenfreien Zonen sowie eine Auswahl an Freizeitangeboten gegeben sein. So wird der Campingurlaub für die ganze Familie spannend – und entspannend zugleich.

An alles gedacht? Mit dieser Reisecheckliste behalten Sie den Überblick.

Anica Ebeling