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Balance schaffen

Gesund durch die WM

Snacks und Co. für die schönste Zeit des Jahres

Jetzt ist es wieder so weit: Die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist gestartet. Jetzt schallen wieder Fangesänge über die Public-Viewing-Meilen, ziehen Autokorsos durch die Stadt und es liegt der Geruch nach Gegrilltem in der Luft. Einen großen Teil der Fan-Verpflegung während der Spiele machen salzige und süße Snacks und alkoholhaltige Getränke aus – beim geselligen Zusammensein und bei steigender Spannung werden die erhöhte Kalorienzufuhr und der Alkoholgehalt von Flüssigkeiten oft übersehen. Damit es am nächsten Morgen kein böses Erwachen gibt, haben wir hier einige Tipps zusammengetragen, wie Sie gesund und fit durch die WM kommen.

Ungesunde Snacks vom Platz verweisen

Es müssen nicht immer Chips, Flips und Co. sein. Auch wenn die buntbedruckten Tüten in WM-Designs von den Kaufhausregalen locken und jedes Produkt in Deutschlandfarben ein Sonderangebot zu sein scheint – probieren Sie, den Versuchungen zu widerstehen und greifen Sie stattdessen doch einmal zu Karotten, Gurken, Paprika und Selleriestangen. Aus denen lassen sich nämlich wunderbar Gemüsestifte schneiden, die Sie zusammen mit einem leckeren Dip aus Joghurt, Salz, Pfeffer und Zitronensaft während der Spiele verzehren können. Oder probieren Sie unsere fanfreundlichen WM-Spieße, bestehend aus Oliven, Cocktailtomaten und Käse. Auch fertige Snacks, wie Apfel- und Bananenchips und das berühmte Studentenfutter sind schmackhafte Alternativen zu Weingummi und Schokoladenkeksen. Wer es etwas deftiger mag und noch nach einer Beilage zu den Leckereien vom Grill sucht, dem legen wir einen selbstgemachten Kartoffelsalat ans Herz – ohne Mayonnaise. Apropos Gegrilltes: einen Maiskolben mit einer Mischung aus Butter, Honig und Salz bestreichen und auf dem Grill rösten – fertig ist ein WM-Imbiss, der auf der Zunge zergeht. Dazu empfehlen wir einen frischen Gurken-Melonen-Salat und als Nachtisch eine Portion selbstgemachtes Eis. Viele weitere leckere WM-Rezepte finden Sie hier.

Auf Alkohol-Konsum achten

Ein kühles Bier zum Spiel, das gehört für viele zum Fußballgucken dazu. Allerdings gilt auch hier die Devise: alles in Maßen. Alkohol ist kalorienreich und kein Durstlöscher. Achten Sie also auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser, das gilt vor allem in der Sommerhitze. Probieren Sie auch einmal unsere Zitronen-Limonade mit Lavendel aus – Erfrischung garantiert. Wer nicht auf den Geschmack von Hopfen und Malz verzichten möchte, dem bietet die große Bandbreite an alkoholfreien Biersorten eine bekömmliche Alternative. Sollten Sie doch einmal über die Stränge geschlagen haben, empfehlen sich isotonische Sport-Drinks oder auch Elektrolyt-Lösungen, um den Alkohol-Konsum auszugleichen und einen Kater am nächsten Morgen zu verhindern.

Genug Bewegung einbauen

Wenn von morgens bis abends Fußballspiele im Fernsehen laufen, ist die Verlockung groß, einfach vor dem TV sitzen zu bleiben. Erinnern Sie sich allerdings daran, ab und zu aufzustehen, sich zu strecken und leichte Übungen für die Wirbelsäule zu machen. Das ist gut für Ihren Rücken und Ihr Wohlbefinden. Gehen Sie auch zwischen den Spielen raus an die frische Luft und genießen Sie die Sonne. Vielleicht bekommen Sie auch Lust, selber aktiv zu werden und ihren Idolen nachzueifern. Denken Sie jedoch daran, sich besonders bei hohen Temperaturen nicht zu überfordern und genügend UV-Schutz aufzutragen. Bei gutem Wetter lässt sich der Balkon oder der Garten auch wunderbar zu einer privaten Public-Viewing-Fläche umgestalten – laden Sie ein paar Freunde ein und genießen Sie die Spiele in Gesellschaft und im Freien.

Immer cool bleiben

Auch bei Tor-Flaute, parteiischem Schiedsrichter und unfairen Fouls – bleiben Sie ruhig und atmen Sie tief durch. Das mag im Eifer des Gefechts und bei überkochenden Emotionen manchmal schwerfallen. Ihr Blutdruck und Ihr Herz werden es Ihnen allerdings danken. Und schon Trainerlegende Otto Rehhagel wusste: „Mal verliert man, mal gewinnen die anderen.“

Und falls es gar nicht läuft und Ihre Lieblingsmannschaft schon in der Vorrunde ausscheidet: Denken Sie daran, dass in zwei Jahren schon wieder die EM losgeht.

Laura Bottin