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Balance schaffen

Käsespätzle

Heute gibt's die leckere schwäbische Spezialität

Für Kinder ist die cremige Kombination aus Nudeln und Käse ein wahrer Festschmaus. Überraschen Sie Ihre Liebsten doch mal mit dieser leckeren schwäbischen Delikatesse.

Das schmackhafte Gericht aus Nudeln, Käse und Röstzwiebeln hat lange Tradition: 1725 wurde es das erste Mal urkundlich erwähnt. Experten sind sich jedoch einig, dass Käsespätzle schon lange Zeit davor fester Bestandteil der schwäbischen Küche waren. So existieren zum Beispiel Gemälde aus dem Mittelalter, auf denen Schwaben bereits mit einem Spätzlebrett abgebildet sind. Doch woher stammt eigentlich das Wort „Spätzle“ und was hat es zu bedeuten? Dazu gibt es zwei Theorien: Die eine besagt, dass die Köchin den Teig bei der Zubereitung wie einen Spatz in der Hand hält, bevor sie kleine Teigstückchen (also kleine Spatzen = Spätzle) absticht und ins kochende Wasser gibt. Die andere Theorie sieht den Wortursprung im Italienischen „spezzato“, was „gestückelt“ bedeutet. Fragen Sie doch einmal Ihre Kinder, vielleicht fallen ihnen noch weitere Wortassoziationen ein. In der Zwischenzeit können Sie dann unser cremig-gutes Spätzlerezept ausprobieren. Wir wünschen einen guten Appetit.

 

 

Einkaufsliste (für 4 Personen):

  • 300 g + 2 EL Mehl
  • 4 Eier (Größe M)
  • Salz
  • geriebene Muskatnuss
  • 3-4 EL Mineralwasser
  • 3 Zwiebeln
  • 20 g Butter
  • 100 g Berg-Käse
  • 2 Stiele Petersilie
  • 1 EL Öl
  • Fett

Zubereitung 75 Minuten:

  1. 300 g Mehl, 4 Eier, 1 Teelöffel Salz, Muskat und 3-4 EL Mineralwasser zu einem glatten, dickflüssigen Teig verarbeiten. Teig 1-2 Stunden ruhen lassen. In der Zwischenzeit 3 Zwiebeln schälen, in dünne Ringe schneiden und in 2 Esslöffel Mehl wenden.
  2. 20 g Butter erhitzen, Zwiebeln darin goldbraun braten. 100 g Berg-Käse fein reiben. Petersilie hacken – bis auf einen kleinen Teil zum Garnieren. Reichlich Salzwasser und Öl aufkochen. Vom Spätzleteig nach und nach einen Teil auf das angefeuchtete „Spätzlebrett“ geben und mit einem langen Messer feine Streifen in das kochende Salzwasser schaben.
  3. Aufkochen – bis die Spätzle hochsteigen. Spätzle mit einer Schaumkelle herausnehmen. In einem Sieb unter kaltem Wasser kurz abspülen. Abtropfen lassen und warm halten. Den restlichen Teig ebenso verarbeiten.
  4. Spätzle mit dem Käse mischen und in eine gefettete Auflaufform geben. Zwiebeln über die Käsespätzle verteilen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 20-25 Minuten überbacken.
  5. Garnier-Idee: Mit Petersilie als Augen und Mund bestreuen und mit einer Kirschtomate oder einem Stück roter Paprika als Nase garnieren. Dazu einen gemischten Salat reichen.