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Mein Freund der Baum

So entstehen neue Wälder

Für jede fit!-Ausgabe pflanzt die Druckerei Bäume. So wird der CO2-Ausstoß bei der Herstellung kompensiert und die Umwelt geschützt.

Schleswig-Holstein ist das waldärmste Bundesland – der Kreis Dithmarschen mit rund zwei Prozent auch die waldärmste Region. Mittendrin liegt das Örtchen Meldorf, Sitz der inhabergeführten Eversfrank Gruppe, die die DAK-Magazine druckt. Keine Gegend in Deutschland ist besser für das Nachhaltigkeitsprojekt des Unternehmens, Evers-ReForest, geeignet. Denn um die schädlichen CO2-Treibhausgas-Emissionen zu kompensieren, die bei der Herstellung von Druckerzeugnissen wie Magazinen, Katalogen, Mailings oder Flyern entstehen, forstet das Unternehmen hier seit 2009 ehemalige Wiesen, Weiden oder Äcker auf.

Voller Einsatz beim Bäumepflanzen

„Wir haben schon über 350.000 Bäume gepflanzt“, berichtet Hauke Klinck, Projektleiter von Evers-ReForest, stolz. „Unsere gut angewachsenen Laub-Mischwälder binden das umweltschädigende COund sind eine echte Bereicherung für unsere Region und die Bewohner – sozusagen der einzige Ort im Kreis, an dem Wald wächst. Sonst kann man hier schon freitags sehen, wer sonntags kommt,“ ergänzt Klinck augenzwinkernd. Dass das Unternehmen sich voll und ganz mit seinem Projekt identifiziert, zeigt der Einsatz der Mitarbeiter beim Bäumepflanzen. Wenn im August zum Beispiel die neuen Azubis kommen, greift die ganze Mannschaft einschließlich der Geschäftsführung zum Spaten. Finanziert wird das Wald-Programm durch einen kleinen Druckkostenaufschlag, den viele Kunden der Druckerei leisten.

CO2-Fußabdruck von Druckerzeugnissen

Wie hoch genau der Beitrag sein muss, um den jeweils verursachten CO2-Ausstoß vollständig auszugleichen, wird anhand eines CO2-Rechners ermittelt. Das heißt, zu jedem Druckauftrag wird ein CO2-Fußabdruck erstellt. Und wie viel COder Wald kompensieren kann, hat das Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, auf Grundlage der Bodenbeschaffenheit wissenschaftlich errechnet.

Nachwachsender Klimaschutz

Die DAK-Gesundheit ist nunmehr schon im neunten Jahr mit von der Partie und unterstützt das Nachhaltigkeitsprojekt aktiv. „Wir freuen uns, dass der DAK-Blätterwald mittlerweile schon mehrere zehntausend Bäume umfasst und wir einen nachwachsenden Beitrag zum Klimaschutz leisten können“, erklärt Jörg Bodanowitz, Leiter der Unternehmenskommunikation bei der DAK-Gesundheit.

„Damit hört der Einsatz unserer Krankenkasse für die Umwelt nicht auf: Wir drucken unsere Magazine auf 100 Prozent Recyclingpapier, das zuvor auch im Unternehmen als Altpapier gesammelt wurde“, erklärt Bodanowitz. Das reduziert den Einsatz von Wasser und Energie bei der Papierherstellung deutlich. „Da wir außerdem den CO2-neutralen Versand der Deutschen Post nutzen, landen unsere Magazine ganz klimaneutral in den Briefkästen unserer Versicherten.“ Die Umweltzeichen auf der Rückseite der DAK-Magazine belegen das Engagement des Unternehmens. Da macht das Lesen gleich doppelt Spaß.

 

Dagmar Schramm

Zahlen und Fakten

 
 
 
 

Reduzieren Sie Ihren CO2-Fußabdruck!

Schon mit kleinen Veränderungen kann jeder einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Obendrein ist vieles gut für die Gesundheit:

Regional essen Wer frische, regionale Lebensmittel kauft, schont die Umwelt. Lange Transportwege, bei denen viel COausgestoßen wird, entfallen.

Wenig Fleisch Auch bei der Tiermast entsteht viel Treibhausgas. Fleischverzicht ist gut fürs Klima.

Fahrrad fahren Fahrrad und Bahn sind klimafreundliche Alternativen zu Auto und Flugzeug.

Teilen hilft Buch oder Rasenmäher – teilen schützt das Klima, weil weniger produziert werden muss.

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