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So rutschen Sie gesund ins neue Jahr

Die besten Tipps für einen entspannten Jahreswechsel
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Es gibt viele Arten, Silvester zu feiern – sei es die Riesen-Party mit Böllern und Raketen, das Fondue mit guten Freunden oder ein gemütlicher Fernsehabend. Ganz kalt lässt der Jahreswechsel fast niemanden. Alle haben den Wunsch, gut ins neue Jahr zu starten. Wir haben einige Tipps, wie das auch gelingt. 

Lassen Sie den 31. Dezember am besten ruhig angehen. Noch schnell Weihnachtsgeschenke umtauschen? Lieber nicht. Sich aufwendige Partyvorbereitungen ans Bein binden? Lieber nicht. Stundenlang über die Autobahn heizen, um eine Party am anderen Ende des Landes zu besuchen? Lieber nicht. Denn Stress schlägt auf die Stimmung und die Gesundheit. Und was gibt es Besseres als das neue Jahr gesund und mit guter Laune zu beginnen? Was man sonst noch tun kann, um einen entspannten Jahreswechsel zu erleben, lesen Sie hier.

Böllern Sie verantwortungsvoll

Rund 130 Millionen Euro werden die Deutschen auch dieses Jahr für das Silvester-Feuerwerk ausgeben. Vielen macht es schlicht einen Riesen-Spaß, Raketen und Böller gen Himmel zu schießen und kleinere Kinder mit einem Tischfeuerwerk zu überraschen. Aber leider gibt es auch jedes Jahr viele Verletzte. Deshalb: niemals selbst gebastelte oder nicht zugelassene Knaller verwenden, die Gefahr einer unkontrollierten Explosion ist viel zu hoch. Betrunkene von den Knallern weghalten, ihnen fehlt das Urteilsvermögen für potenzielle Gefahren. Kinder jederzeit im Auge behalten. Unbedingt darauf achten, dass das Gefäß, das zum Abschießen von Raketen verwendet wird, nicht umfallen kann – und nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten. Und Rohrkrepierer nicht erneut zünden, sondern liegen lassen und nach fünf Minuten in einem Wassereimer entsorgen. Wer empfindliche Ohren hat, sollte auch über Ohrenstöpsel nachdenken – wer weiß, welche ohrenbetäubenden Böller der Nachbar am Start hat.

 

Schmeißen Sie das Bleigieß-Set vom letzten Jahr weg

Seit dem 1. April 2018 ist in der EU der Verkauf von Produkten mit mehr als 0,3 Prozent Blei verboten. Und das nicht ohne Grund: Noch Ende 2017 warnte die Stiftung Warentest vor dem traditionellen Bleigießen – und zwar sowohl vor dem Anfassen der Bleifiguren als auch vor den entstehenden giftigen Dämpfen. Falls Sie noch ein altes Bleigieß-Set haben sollten, werfen Sie es lieber weg. Auf die liebgewordene Tradition, aus gegossenen Figürchen die Zukunft zu lesen, müssen Sie trotzdem nicht verzichten – als Ersatz werden Sets aus Wachs und Zinn verkauft.

Essen und trinken Sie mit Bedacht

Was für jede Party gilt, gilt für diese ganz besonders: Ordern Sie zwischendurch immer mal wieder einen alkoholfreien Drink, um länger nüchtern zu bleiben und dem gefürchteten Kater vorzubeugen. Und: Der Zucker in süßen alkoholischen Getränken wie Cocktails steigert die Geschwindigkeit, mit der der Körper Alkohol aufnimmt. Denselben Effekt hat auch Kohlensäure. Wer empfindlich ist, sollte statt Sekt oder Champagner Prosecco trinken, der weniger Kohlensäure hat. Gleichzeitig tun Sie gut daran, die Diät aufs nächste Jahr zu verlegen und mit eher deftigem Essen eine gute Grundlage zu schaffen. Das funktioniert, weil Fett die Aufnahme von Alkohol ins Blut verlangsamt und dem Körper so mehr Zeit gibt, ihn abzubauen. Allerdings: keine riesigen Portionen wählen, damit sie nicht träge werden, sondern sich voller Elan ins Getümmel stürzen können.

 

Planen Sie den Heimweg frühzeitig

Wer Silvester nicht zu Hause verbringt, sollte sich frühzeitig Gedanken über den Heimweg machen. Schließlich fällt das Auto in den meisten Fällen aus, weil man es sich nicht nehmen lassen will, mit Sekt auf das neue Jahr anzustoßen. Was aber sind die Alternativen in dieser besonderen Nacht? Ist der Weg zu Fuß zu bewältigen? Gibt es geeignete Busse oder Bahnen? Hat man einen Freund, der keinen Alkohol trinkt und fahren würde? Kann man bei den Gastgebern übernachten? Oder macht es Sinn, sich die Nummern verschiedener Taxizentralen zu notieren, weil man in der Neujahrsnacht bei der Lieblings-Taxizentrale gern mal stundenlang das Besetztzeichen hört? Sich darüber frühzeitig Gedanken zu machen, ist schlau. Ansonsten geht man das Risiko ein, nachts um 3 Uhr todmüde auf der Straße zu stehen und nicht zu wissen, wie man denn nun nach Hause kommt. Wer dann noch zu dünn angezogen ist, läuft Gefahr, das neue Jahr mit schlechter Laune und einer Erkältung zu beginnen – und das wäre doch wirklich schade.

Für Ihren ganz persönlichen Rutsch ins Jahr 2019 wünschen wir Ihnen schon jetzt ganz herzlich „Prosit“ – kommen Sie entspannt und vor allem gesund ins neue Jahr.

Anne Reis