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Gesund leben

Tierische Gefahren im Sommer

Das hilft gegen Zecken, Quallen, Wespen und Co.

Egal, ob Sie den Sommer in Deutschland verbringen oder für Ihren Urlaub weiter wegfahren: Einige Tiere und Parasiten gibt es fast überall auf der Welt. So wird es in vielen Regionen Deutschlands bald zu einer Mückenplage kommen, da starker Regen und Wärme ideale Bedingungen für Stechmücken sind. Unter die Plagegeister mischen sich mittlerweile auch mehr und mehr Neuankömmlinge, wie zum Beispiel Asiatische Tigermücken. Und die können einem nicht nur die Urlaubslaune verderben, sondern unter Umständen auch Folgeschäden hervorrufen, die Sie noch lange nach dem Sommer spüren. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich am besten gegen die Quälgeister schützen – und was Sie tun können, wenn sie bereits zugeschlagen haben.

Der Sandstrand leuchtet schon aus der Ferne, das Meereswasser glitzert verführerisch in der Sonne und wir möchten uns so schnell wie möglich in die Fluten werfen. Aber Vorsicht: Meer, Strand und Umgebung bergen auch einige tierische Gefahren, die sehr schmerzhaft für den Menschen werden können.

Brennende Übeltäter im Wasser


Feuerquallen
Die gelben Nesselquallen werden auch Feuerquallen genannt und haben auf ihrem Körper und in den rotbraun gefärbten Tentakeln giftige Nesselzellen.

Seeigel
Diese wirbellosen Tiere halten sich zumeist am Meeresgrund auf, vor allem in felsigen Höhlen und kleinen Nischen. Seeigel-Stacheln verursachen oft nur eine ungefährliche Verletzung der Haut beim Menschen. Sehr wenige Arten sind tatsächlich giftig und können für den Menschen gefährlich werden. Einen Seeigel-Stich können Sie sich vor allem an felsigen Küsten zuziehen, wenn Sie im seichten Wasser auf den Seeigel treten oder ins Wasser greifen. Badeschuhe am Strand mindern demnach die Gefahr, gestochen zu werden.

 
 
 
 

Quälgeister am Strand


Sandmücken
Diese Mückenart kommt vor allem in den Tropen, Subtropen aber auch im Mittelmeerraum vor. Sie können Parasiten, sogenannte Leishmanien übertragen, die das Immunsystem schwächen und Hautgeschwüre oder schwere Organschäden hervorrufen können. Hauptflugzeit der Sandmücke ist Juni bis September.

Petermännchen
Das Petermännchen ist einer der häufigsten Verursacher von Vergiftungen an Nord- und Ostsee. Die stacheligen Fische halten sich im Sommer in flachen Gewässern auf oder graben sich im Sandstrand ein, um dort zu laichen. An den Rückenflossen und am seitlichen Kiemendeckel befinden sich die Giftapparate des Petermännchens.

 
 
 
 

Gefahren im Gras


Zecken
Diese Parasiten lauern von Frühling bis November in Gräsern, im Unterholz und im Gebüsch. Sie können über ihren Speichel Krankheiten übertragen, wie Hirnhautentzündung und Borreliose, die schwere Folgeschäden auslösen können. Allerdings sind nur die wenigsten Zecken Träger von Krankheitserregern.

Wespen
Bei Abfalleimern, Mülltonnen und in der Nähe von Speisen und Getränken trifft man besonders häufig auf die Insekten. Fühlen sich Wespen bedroht, werden sie aggressiv und können zustechen.