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Zukunft gestalten

Vivy: meine smarte Assistentin

DAK-Mitglied Kathrin Lux* (47) lässt sich in Sachen Gesundheit neuerdings von der Vivy-App unterstützen. Ihre Erfahrungen hat sie sehr persönlich protokolliert.

Tag 1: Hallo, Vivy

Mein erstes Smartphone kam 2012 aus nicht so schönem Anlass zu mir: Ich hatte Brustkrebs und lenkte mich während der Chemo mit dem Surfen ab. Die Therapie habe ich überstanden, die Zahl meiner Apps ist überschaubar geblieben. Vivy hat mich aber neugierig gemacht. Nach der Registrierung werde ich mit dem Bild einer aufgehenden Sonne begrüßt. Mir fällt der angenehm leichte und nette Ton auf, den Vivy – „die erste persönliche Assistentin für deine Gesundheit“ – in der Begrüßungs-E-Mail anschlägt. Ein bloßer Ablageplatz für Arztbriefe ist das hier schon mal nicht.

Tag 2: Auf ins 21. Jahrhundert

Wegen meiner Vorgeschichte brauche ich pro Tag bis zu vier Medikamente. Eine Weile habe ich mich mit einem Wochentage-Tablettenspender organisiert, kam mir damit aber vor wie meine eigene Omi. Meine diversen Check-ups notiere ich noch auf Papier. Jedoch habe ich schon öfter vor lauter Trubel in Job und Familie nicht daran gedacht, rechtzeitig die nächste Kontrolle bei der Onkologin auszumachen. Es wird wohl Zeit, hier im 21. Jahrhundert anzukommen. Ich verrate Vivy zuerst, was ich wann einnehme. Am einfachsten wäre das mit einem Medikationsplan zum Scannen, ich gebe aber kurzerhand alles einzeln ein. Ein Medikament findet die App nicht. Kein Problem: Ich tippe schnell die PZN (Pharmazentralnummer) von der Packung ab – und sehe, dass bloß die Schreibweise meiner Tabletten falsch war. Hätte ich mal lieber gleich den Barcode gescannt! Oh, Vivy meldet sich: Mein Schilddrüsenpräparat verträgt sich nicht mit den Kalziumtabletten. Das wusste ich schon und achte deshalb auf genügend Abstand. Der Hinweis gibt mir trotzdem ein gutes Gefühl.

Tag 3: Termine, Termine

Vivy erinnert mich gleich nach der Anmeldung an meine Medikamente. Vergessen könnte ich sie immer noch: wenn ich Vivys „Einnahme bestätigen“ ignoriere. Aber ein zusätzliches „Erinnermich“ hilft auf jeden Fall. Jetzt übertrage ich Arzttermine in die App und lasse sie – ganz neu für mich – gleich in den Handy-Kalender wandern. Wo das Datum noch nicht feststeht oder ich weiß, dass ich mich mit Vorlauf darum kümmern muss, trage ich Verabredungen mit mir selbst ein: „Zahnarzt anrufen.“ Obendrein kann ich mich unter dem Menüpunkt „Dokumente“ an den Zahnarzt-Check oder etwa die Hautkrebsvorsorge erinnern lassen. Zu jeder Untersuchung ist ein Infotext hinterlegt. Der Clou wird für die Zukunft angekündigt: Vivy soll Arzttermine dann direkt buchen können. Da wäre ich sofort dabei!

Tag 4: Alle meine Dokumente

Sechs Jahre Krebsnachsorge plus weitere gesundheitliche „Extras“ – da kommt viel Papier zusammen, von Röntgenbildern ganz zu schweigen. Bislang lagert das meiste in einem dicken Ordner, den ich zu neuen Ärzten, vor OPs oder in die Reha mitschleppe. Man weiß ja nie. Mit Vivy wird mein Patientenleben leichter: Auf bei ihr abgelegte Unterlagen kann ich von überallher zugreifen. Ich kann Arztbriefe und Blutbilder selbst per Handy scannen, die App fordert all das auf Wunsch aber auch direkt in den Praxen an. Zuvor muss ich ihr nur beweisen, dass ich wirklich ich bin; eine Selbstverständlichkeit bei so sensiblen Daten. Ich scanne meinen Ausweis und nehme mich sekundenlang auf Video auf. Puh, geschafft! Schon eine halbe Stunde später gibt‘s grünes Licht: Vivy schickt meine Anfragen raus, gekrönt mit meiner digitalen Unterschrift.

Tag 5: Und sonst so?

Die erste Praxis hat meine Unterlagen an Vivy übermittelt! Besonders toll: Ich kann jeden Befund per gesicherter Übermittlung mit Ärzten meiner Wahl teilen. Meine Blutwerte etwa interessieren nicht nur die Onkologin, sondern auch den Endokrinologen, die Osteologin, die Gynäkologin und meine Hausärztin. Die App hilft aber nicht nur bei Organisatorischem: Über einen Fragebogen regt sie dazu an, sich mit seiner Gesundheit und seinem Lebensstil auseinanderzusetzen. Das Ergebnis fällt bei mir ganz gut aus. Allerdings meint Vivy, dass ich zu viel sitze, in Sachen Bewegung noch mehr tun und ab und zu die tägliche Süßigkeit weglassen könnte. Stimmt ja … Mein „biologisches Alter“ könnte ich auch erfahren. Vielleicht ein andermal: Ich war schon länger nicht beim Blutdruckmessen. Vivy braucht diese Werte zum Rechnen.

Tag 6: Fazit

Auch als App-Neuling komme ich mit Vivy gut klar. Eine meiner Praxen hat sich dagegen etwas schwergetan: Vor meiner Anfrage hatte man sich dort noch nicht mit dem – für die Praxis grundsätzlich unaufwändigen – Thema „digitale Übermittlung“ befasst. Doch je mehr Nutzer dazukommen, desto eher wird das Routine. Ach ja: Zum Blutdruckmessen gehe ich demnächst auch.

Dürfen wir vorstellen: Vivy

Vivy wurde als eine persönliche Gesundheitsassistentin konzipiert – sie ist eine App, in der die Nutzer ihre medizinischen Daten bündeln können. Ob Laborberichte, Röntgenbilder, Impfpass oder Blutwerte – mit Vivy ist stets alles im Blick. Gesundheitsdaten lassen sich ganz einfach und mit nur einem Fingerdruck anfordern. Vivy verschickt die Anfrage im Namen des Nutzers dann an den Arzt, der die angeforderten Dokumente und Informationen über seine Arztsoftware einfach in die App laden kann – oder auch wie bisher per Fax, das dann aber in ein digitales Dokument umgewandelt wird. Die Digitalisierung soll also auch hier nicht übers Knie gebrochen werden. Vielmehr kommt es darauf an, dass der Versicherte genau das bekommt, was er für ein umfassendes Bild über seine eigene Gesundheit benötigt. Digitalisierung mit Herz und Verstand ist das Motto.

Unkomplizierte Handhabung
Um dieses Bild zu komplettieren, kann der Nutzer selbst die App mit weiteren Daten anfüttern, beispielsweise mit seinem persönlichen Speiseplan, seinen täglichen Schritten oder den Medikamenten, die regelmäßig eingenommen werden. Bei letzteren prüft Vivy direkt, ob es Wechselwirkungen oder Unverträglichkeiten gibt. Das geschieht bei Bedarf unkompliziert über eine eingebaute Scan-Funktion, mit der sich die Strichcodes der Medikamentenpackungen abscannen lassen. Auch Fitness-Tracker oder Sportuhren lassen sich anbinden.

Daten sind sicher verschlüsselt
Damit aber auch wirklich nur der Nutzer selbst Zugriff auf seine Daten hat, bedient sich die elektronische Gesundheitsakte eines aufwändigen Verschlüsselungsverfahrens. Auch bei der Registrierung selbst ist Datensicherheit oberstes Gebot: Der Nutzer fotografiert seinen Personalausweis und nimmt anschließend ein Video von sich auf, um sich zu identifizieren. Später kann nur er entscheiden, ob und welchen Ärzten er Dokumente freigibt und was er sich in die App laden lässt. Die DAK-Gesundheit hat hingegen keinerlei Zugriff auf die Daten. Eine asymmetrische Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sorgt zudem dafür, dass nichts in falsche Hände gerät. Der TÜV Rheinland hat die Sicherheit von Vivy bereits bestätigt.

Getestet und für gut befunden
Die Kommunikation mit Ärzten und Leistungsbringern wird schneller und unkomplizierter, das Wissen um den eigenen Gesundheitsstand umfassender. Damit Vivy auch weiterhin den Bedürfnissen seiner Nutzer angepasst werden kann, testeten bereits 450 Nutzer vorab die App und gaben entsprechendes Feedback.

Über die DAK App

Während Vivy dabei hilft, seine Gesundheit immer im Blick zu haben, bietet die DAK App neue Möglichkeiten zur Kommunikation mit der Kasse selbst. Noch nie war es einfacher, eine neue Gesundheitskarte zu beantragen, Bonuspunkte zu sammeln oder eine BAföG-Bescheinigung zu bekommen. Die DAK App ist damit wie ein Servicecenter für die Hosentasche: Sie bietet den direkten Draht zur DAK-Gesundheit. Und sollte eine Funktion einmal nicht ganz den Bedürfnissen entsprechen, bietet sie schnellen und unkomplizierten Kontakt zu Service-Mitarbeitern – per Telefon, Chat oder E-Mail. Außer dem Funktionsumfang ist der Datenschutz auch bei der DAK App ein besonders wichtiges Thema. Durch eine verschlüsselte Datenübertragung wird sichergestellt, dass die Daten des Nutzers nicht in falsche Hände gelangen. Beide Angebote sind natürlich völlig freiwillig und kostenlos für DAK-Versicherte – egal ob Papierliebhaber oder Smartphone-Nutzer.

* Name von der Redaktion geändert