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Warten auf den Weihnachtsmann

Tipps für einen entspannten Heiligabend

Vorfreude ist die schönste Freude – doch an Heiligabend schlägt sie schnell in Ungeduld um. Während die Kleinen schon ganz zappelig vor Aufregung auf den Weihnachtsmann warten, möchten die Erwachsenen gerne noch in Ruhe die letzten Vorbereitungen treffen. So verkürzen Sie den Kindern die Wartezeit bis zur Bescherung. 

„Heißa, dann ist Weihnachtstag!“ Wochenlang wird diesem Moment entgegengefiebert und dann ist der Weihnachtsmorgen endlich da und es heißt wieder warten. Kleinen Frühaufstehern kommen die Stunden bis zur Bescherung oft endlos vor. Erwartungsvoll und aufgeregt laufen sie umher. Wer den Heiligabend entspannt verbringen möchte, überlegt sich besser ein gutes Beschäftigungsprogramm. Wir haben einige Ideen zusammengestellt.

Kleine Weihnachtshelfer

Gemeinsam den Baum schmücken und in der Küche werkeln ist ein wunderbarer Zeitvertreib. Schon kleine Weihnachtswichtel ab zwei oder drei Jahren können fleißig mithelfen, Kugeln an den Baum zu hängen, den Tisch zu decken oder kleinere Hilfsarbeiten in der Küche zu erledigen. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die Kinder sind später mächtig stolz, zum Gelingen des Festes beigetragen zu haben.

Tannenbaumschmuck basteln

Beim Basteln vergeht die Zeit wie von selbst. Wenn die Ergebnisse dann später den Weihnachtsbaum verschönern, ist die Freude besonders groß. Kleine Bastler können sich zum Beispiel an einer Tannenbaumkette versuchen: buntes Papier in gleich dicke Streifen schneiden, aus dem ersten Streifen einen Ring formen und die Enden mit Kleber fixieren, den nächsten Streifen durch den entstandenen Ring stecken und ebenfalls verkleben, nach und nach entsteht eine schöne Kette für den Baum.

Lesevergnügen

Zur Einstimmung auf Heiligabend gibt es viele schöne Weihnachtsbücher. Zum Anschauen und Vorlesen für die ganze Familie:

  • Frohe Weihnachten, kleiner Elch, von Anne-Kristin zur Brügge und
  • Marina Rachner, Oetinger, ab 18 Monaten.
  • Wir warten auf den Weihnachtsmann: Das große Weihnachtswimmelbuch, von Alexander Steffensmeier, cbj, ab 3 Jahren.
  • Wieso? Weshalb? Warum? Wir feiern Weihnachten, von Andrea Erne und Susanne Szesny, Ravensburger, ab 4 Jahren.
  • Weihnachten mit Astrid Lindgren, von Astrid Lindgren, Anne-Kristin zur Brügge und Katrin Engelking, Oetinger, ab 6 Jahren.

 

Bewegung an der frischen Luft

Zu Hause fällt das Warten oft besonders schwer. Also raus an die frische Luft mit den kleinen Energiebündeln. Ein Spielplatzbesuch oder Waldspaziergang tut nicht nur gut, sondern bringt die Bescherung schon ein ganzes Stück näher. Vielleicht hat es ja sogar geschneit, dann gehört eine Rodelpartie zum Pflichtprogramm.

Weihnachtsfilme

Märchen und Weihnachtsklassiker – das Fernsehprogramm ist am 24. Dezember komplett auf junge Zuschauer zugeschnitten und bietet eine schöne Auswahl an weihnachtlichen Filmen wie zum Beispiel „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, dem Weihnachtsklassiker schlechthin, der seit über 40 Jahren Klein und Groß verzaubert.

Weihnachten früher

Schauen Sie doch mal, ob Sie noch alte Fotoalben haben und erzählen Sie, wie Sie Weihnachten als Kind gefeiert haben. Kinder lauschen meist gebannt den alten Geschichten und sind wieder für einige Zeit beschäftigt.

Videotelefonat

In diesem Jahr können an Heiligabend nicht alle Familien so zusammenkommen, wie sie es gewohnt sind. Nutzen Sie die Zeit bis zur Bescherung, um Ihre Liebsten anzurufen. Kinder freuen sich auf diese Weise doch noch die Großeltern, den Lieblingsonkel oder die Tante in der weit entfernten Stadt zu sehen und sind eine ganze Weile beschäftigt. Eventuell können Sie auch ein kleines Telefonat mit einem Kitafreund oder einer Schulfreundin vereinbaren.