Das Gesundheits-Magazin
Bild zum Beitrag 'Corona-ABC'
Gesundheit & Fitness

Corona-ABC

Seit März 2020 ist alles anders – die Corona-Pandemie riss uns aus unserem gewohnten Leben und veränderte unseren Alltag nachhaltig. Vom Lockdown zu einer neuen Normalität. Erfahren Sie hier alles über Corona von A-Z.

A

wie Abstand.

Die Abstandsregel der Bundesregierung sieht mindestens 1,5 Meter in der Öffentlichkeit vor. 

B

wie Blutplasma.

Blutplasma spenden jetzt Menschen, die eine Corona-Infektion überwunden haben. Die darin enthaltenen Antikörper können möglicherweise schwer Erkrankten helfen. Studien sollen es zeigen. 

C

wie Covid-19.

Der offizielle Name der Corona-Erkrankung. Abgekürzt aus dem Englischen: coronavirus disease 2019

D

wie Desinfektion.

Desinfektionsmittel sind empfehlenswert, wenn ein Haushaltsmitglied infiziert ist. Grundsätzlich ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen ausreichend.

E

wie Epidemiologie

Wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Verbreitung sowie den Ursachen und Folgen von Krankheiten in Bevölkerungen beschäftigt. 

F

wie Flatten the Curve.

Englisch für Kurve abflachen. Der Anstieg bei der Zahl der Neuinfizierten darf nicht zu steil sein, damit nicht zu viele Menschen auf einmal erkranken – auch um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. 

G

wie Genesung.

Offiziell gilt ein Patient 14 Tage nach Beginn der Symptome als gesund, wenn er mindestens 48 Stunden keine Krankheitsanzeichen hatte. Nach stationärer Behandlung müssen zudem zwei Tests innerhalb von 24 Stunden negativ sein. 

H

wie Homeoffice.

In der Corona-Krise umgangssprachliche Bezeichnung für mobiles Arbeiten von zu Hause aus. 

I

wie Infektionskette.

Muss unterbrochen werden. Deshalb vollziehen Gesundheitsämter bei Infizierten möglichst alle Kontakte der letzten 14 Tage nach und verhängen, wenn geboten, eine häusliche Quarantäne.

J

wie Jolene.

Songtitel von Dolly Parton. Den Refrain zu singen dauert die 20 Sekunden, die zum hygienischen Händewaschen empfohlen werden.

K

wie Krankheitsanzeichen.

Die häufigsten Symptome sind Fieber, Husten, Kratzen im Hals, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schnupfen. Bei einigen Betroffenen kommt es zu einem vorübergehenden Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns, dessen Ursache derzeit erforscht wird. 

L

wie Lockdown.

Englisch für Ausgangsbeschränkungen. Einige Wochen lang stand das öffentliche Leben in Deutschland nahezu still, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. 

M

wie Mund-Nasen-Schutz.

Eine – oft wiederverwendbare – Bedeckung für Nase und Mund, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehende winzige Tröpfchen auffangen und so die Weitergabe von Viren verhindern soll. Seit Ende April ein (fast) normaler Anblick in ÖPNV und Geschäften. 

N

wie Nachbarschaftshilfe.

Vor allem ältere Leute und Risikogruppen wie chronisch kranke Menschen brauchen unsere Solidarität. Die Corona-Pandemie bringt auch die Chance mit sich, als Gesellschaft wieder näher zusammenzurücken, das Miteinander zu stärken, anderen zu helfen. Dieses Miteinander beginnt vor der eigenen Haustür. In der Nachbarschaft.

O

wie Oktoberfest.

Das weltweit größte Volksfest. Wie fast alle Massenveranstaltungen 2020 gestrichen. 

P

wie Pflegegrad.

Zur Einschätzung des Pflegegrads finden in der Corona-Krise keine persönlichen Hausbesuche statt. Der Medizinische Dienst nutzt stattdessen bereits vorliegende Informationen, wie ärztliche Befunde. Zusätzlich versendet er einen Fragebogen und führt ein Telefoninterview. Auf dieser Basis erstellt er sein Gutachten.

Q

wie Quarantäne.

Schutzmaßnahme gegen eine Verbreitung der Krankheit. Infizierte oder Personen, bei denen der Verdacht darauf besteht, werden vorübergehend für 14 Tage isoliert. Wird für einen Arbeitnehmer Quarantäne angeordnet, zahlt der Arbeitgeber das Gehalt zunächst weiter. Die Kosten dafür erstattet auf Antrag die zuständige Behörde.

R

wie RKI.

Das Robert Koch-Institut ist dem Bundesgesundheitsministerium unterstellt und verantwortlich für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten.

S

wie SARS-CoV-2.

Der Name ist die englische Abkürzung für „Severe acute respiratory syndrome coronavirus 2“, deutsch Schweres-akutes-Atemwegssyndrom-Coronavirus 2, umgangssprachlich nur (neues) Coronavirus genannt. Das Virus verursacht die Viruserkrankung Covid-19.

T

wie Toilettenpapier.

Zu Beginn der Corona-Pandemie war Toilettenpapier so begehrt wie noch nie. Mittlerweile ist der Hype um die kleinen Röllchen ein wenig abgeklungen. Die Regale sind wieder voll.

U

wie Upload.

Hochladen eines Fotos der Krankmeldung. Vom Smartphone direkt zur DAK-Gesundheit. 

V

wie Vorerkrankungen.

Diabetes, Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen und auch andere Leiden können den Verlauf einer Corona-Erkrankung schlimm beeinflussen. Betroffene müssen – wie Hochbetagte auch – mit einem erhöhten Risiko rechnen. 

W

wie WHO.

Die Weltgesundheitsorganisation erklärte Mitte März Covid-19 zur Pandemie.

X/Y

wie X- und Y-Chromosom.

Frauen und Männer erkranken ähnlich oft. Aber es gibt einen bedeutenden Unterschied: Der Krankheitsverlauf ist bei Männern oft schwerer als bei Frauen, zudem haben sie offensichtlich ein höheres Risiko, an einer Covid-19-Erkrankung zu sterben, wie Daten aus vielen Ländern zeigen.

Z

wie Zoonose.

Das neuartige Coronavirus ist eine Zoonose. Das heißt, der Krankheitserreger ist vom Tier auf den Menschen übergesprungen.