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Eis: Was steckt in der leckeren Erfrischung?

Angesichts heißer Temperaturen ist ein Eis genau das Richtige. Inzwischen sind allerdings so viele verschiedene Sorten im Angebot, dass die Orientierung oft schwerfällt. Wir zeigen, welche Varianten es gibt und was in der kühlen Gaumenfreude alles drinsteckt.

Milcheis, Fruchteis, Wassereis und Co.: Was ist was?
Unter dem Begriff Speiseeis werden alle Eissorten zusammengefasst, außer Wasserereis. Da es keine speziellen Mengenvorgaben bezüglich des Milch-bzw. Fruchtgehalts gibt, kann Speiseeis auch künstliche Fruchtaromen anstatt echter Früchte enthalten. Der Milchanteil in Form von Molke oder entrahmter Milch liegt bei Speiseeis in der Regel bei 60 bis 80 Prozent, der Fettanteil bei acht bis zehn Prozent.

Zu den Speiseeissorten gehört unter anderem das Milcheis. Es besteht hauptsächlich aus Milch (mindestens 70 Prozent). Eine Kugel hat etwa 80 bis 170 kcal. Allerdings kommt es ganz auf die Eissorte an: Eine Kugel Zitroneneis gehört mit 40 kcal zu den Leichtgewichten. Eine Kugel Cookie-Eis hingegen enthält satte 120 kcal. Grundsätzlich haben die fruchtigeren Eissorten weniger Kalorien. Bei Sahneeis kommt man pro Kugel auf bis zu 200 bis 300 kcal.

Wassereis besteht hingegen hauptsächlich aus gefrorenem Wasser. Dazu werden Zucker und Aromen gegeben. Durchschnittlich besitzen Wassereissorten um die 50 bis 70 kcal. Allerdings erhöht sich bei ihnen meist der Zuckergehalt. Beim Sorbet handelt es sich um eine halb gefrorene Speise aus Saft, Zucker und Fruchtpüree. Es ist zumeist fettfrei und sehr fruchtig. Der Brennwert pro Kugel liegt bei circa 80 kcal.

Selbst hergestelltes Eis
Es gibt eine erfreuliche Nachricht für alle Eisliebhaber: Machen Sie es selber. Das ist gar nicht schwer, wie wir im Anschluss beweisen.

Selbst gemacht haben Sie die Zutaten im Griff: Sie können viel Fett und Zucker nehmen oder wenig. Fett ist der beste Geschmacksvermittler, darum schmeckt Sahneeis so gut. Verwenden Sie Sahne, reicht weniger Zucker als bei einem Sorbet. Als „fette“ Zutat können Sahne oder auch Mandelmus wählen. Weniger Fett und ein bisschen säuerlichen Geschmack bringen Sie mit Naturjoghurt oder Dickmilch in Ihr Eis. Als süßende Zutaten können Sie Zucker verwenden. Aber auch Dicksäfte oder getrocknete Früchte machen das Eis süß und bringen leckeres Aroma ins Eis. Zucker wirkt im Eis als Geschmacksverstärker, weshalb man wahrscheinlich nicht ganz auf ihn verzichten kann. Weniger ist manchmal mehr: Geben Sie immer eine Prise Salz mit zu den Eiszutaten. Das Salz unterstützt den süßen Geschmack.

Das sind die Eistrends 2018

Auch 2018 haben die Eishersteller wieder kreative neue Sorten gezaubert. Besonders im Trend liegt Frisches, Leichtes und Fruchtiges wie zum Beispiel die Sorten Zitrone-Basilikum, Joghurt-Holunder und Yuzu-Ingwer. Für Fans von satteren Geschmacksrichtungen gibt es gesalzenes Butter-Karamell, Butter-Keks und Weiße-Schokolade-Mandel-Biskuit. Eine Besonderheit stellt das „German Black Forest“-Eis dar, das an die beliebte Schwarzwälder Kirschtorte erinnert, bestehend aus Schokoladeneis und Sauerkirschen.

                                                                                                                                                                                                                     Laura Bottin

Leckere Eisrezepte für Sie

Haben Sie jetzt Lust bekommen auf ein erfrischendes Eis? Dann haben wir hier die perfekten Rezepte für den Genuss. Probieren Sie es gleich aus – und stimmen Sie sich schon einmal auf den Sommer ein.

Ananas-Eis

Zutaten:

  • 200 ml frisch gepresster Orangensaft
  • 8 entsteinte Datteln oder 1-2 EL Zucker (je nach Geschmack)
  • 2 EL weißes Mandelmus oder 100 ml Sahne oder Sahnejoghurt
  • 400 g gefrorene Ananasstücke oder anderes Obst der Saison, z. B. Erdbeeren
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:
Schneiden Sie am Vorabend Erdbeeren, Nektarinen oder eine Ananas in kleine Stückchen und frieren Sie diese ein. Am nächsten Tag geben Sie Orangensaft, Datteln oder Zucker und Mandelmus, Sahne oder Joghurt in einen Mixer und mixen die Zutaten so lange, bis eine einheitliche Creme entsteht. Geben Sie dann die gefrorenen Ananasstückchen dazu und verarbeiten Sie diese kurz aber kräftig zu einer Eiscreme. Viele Spaß beim Genießen.

Verwenden Sie tiefgefrorene Beeren, können Sie die Eiscreme sofort zubereiten. Am besten geht es, wenn auch die anderen Zutaten sehr gut gekühlt sind.

Fruchteis aus Heidelbeeren

Zutaten:

  • 300 g gefrorene Heidelbeeren
  • 1 Tasse Mandelmilch oder eine Tasse eisgekühlte Milch oder Naturjoghurt
  • 3 EL Agavendicksaft oder 1-2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:
Alle Zutaten in einen Mixer geben – fertig ist das Eis. Übrigens: Dieses Rezept funktioniert mit jedem gefrorenen Obst. Probieren Sie es aus.

Himbeer-Kokosnuss-Eis

Zutaten:

  • 150 g gefrorene Himbeeren
  • 200 g Naturjoghurt oder Dickmilch
  • 1-2 EL Kokosraspeln
  • 1-2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:
Einfach alle Zutaten in einen Mixer geben und schon ist das Eis fertig. Wir wünschen guten Appetit beim gesunden Schlemmen.