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Balance schaffen

Welcher Fahrrad-Typ bin ich?

Die Tage werden langsam wieder länger und die Lust auf Bewegung an der frischen Luft steigt – wir freuen uns auf den Frühling. Wunderbar genießen kann man ihn auf dem Fahrrad. Sie denken über ein neues Rad für diese Saison nach und fragen sich: Welches Fahrrad passt zu mir? Wir stellen Ihnen verschiedene Fahrradtypen vor.

Ob für ausgiebige Touren am Wochenende, als praktisches Fortbewegungsmittel in der Stadt oder als Einkaufshelfer: Das Zweirad ist ein wahres Multitalent. Welches Rad der perfekte Begleiter für Sie ist, bestimmen Ihre Gewohnheiten.

Sportliche Naturfans

Für Strecken durchs Gelände brauchen Sie ein wartungsarmes Mountainbike mit dicken Reifen, die Dämpfung und Führung garantieren sowie guten Bremswiderstand. Der neueste Trend: Allround-Mountainbikes mit integriertem Antrieb. Diese E-Mountainbikes sind ideal für alle, die ambitioniert am Wochenende längere Strecken durchs Terrain meistern wollen. Wenn es spannend wird, aber die Kondition nicht reicht, einfach Motor dazuschalten. Auch bei den E-Mountainbikes gibt es einige Unterschiede. Am besten überlegen Sie vorab, welche Touren Sie damit hauptsächlich fahren möchten. Für anspruchsvolle Trails etwa sollten Sie einen besonders stabilen Rahmen wählen. Denken Sie auch daran: Je nach Ihrem technischen Verständnis benötigen Sie mehr Unterstützung beim Service und der individuellen Einstellung – suchen Sie sich entsprechend einen gut erreichbaren Händler aus. Insgesamt sind gute Räder ab etwa 4.000 Euro erhältlich – damit macht das Fahren Spaß und Sie geben nicht im Nachhinein viel Geld für häufige Reparaturen aus.

Alltagsradler

Das Fahrrad ist Ihr tagtäglicher Begleiter und soll sie gesund und sicher durchs Leben bringen? Dann sind moderne Hollandräder ideal, auf denen es sich gemütlich durch die Stadt radeln lässt. Auch solide Tourenräder machen auf kleinen Ausflügen keinen Ärger. Beim Kauf sollten Sie auf eine gute Grundausstattung achten, eine moderne Schaltung und Lichtanlage sind essentiell. Die Devise lautet: Gute Technik kaufen, keinen Schnickschnack. Wenn Sie auch gern einmal Einkäufe mit dem Rad transportieren möchten, aber ein Lastenrad zu sperrig finden, planen Sie die passende Befestigung und einen Korb oder Satteltaschen gleich mit ein. Eine praktische Lösung sind Fahrradkörbe, die wie Satteltaschen seitlich am Gepäckträger angebracht werden – so ist der Schwerpunkt niedriger und es fährt sich angenehmer. Wichtig besonders in der Stadt: Ein möglichst sicheres Schloss, damit Sie auch lange etwas von Ihrem Rad haben.

Reisefans

Sie träumen davon, ganz neue Wege mit dem Rad zu entdecken, längere Touren durch unbekanntes Terrain zu fahren und sind auf der Suche nach dem großen Abenteuer? Dann ist ein Reiserad für den Urlaub genau das richtige für Sie. Aktuell im Trend sind geländegängige Modelle mit breiten Reifen. Besonders komfortabel: Einige Hersteller bieten auch schlauchlose Reifen an. Diese Tubeless Reifen funktionieren mit einer Dichtflüssigkeit im Rad, die kleinere Einstiche schon während der Fahrt auffüllt, sodass echte Pannen viel seltener sind. Auch normale Reifen können Sie mithilfe von Felgenband nachrüsten. Damit sind Sie unterwegs flexibel – vor der Reise ist so nicht viel Planungszeit erforderlich, denn mit den Reifen können Sie problemlos bestehende Pfade verlassen und sind auf Überraschungen besser vorbereitet. Einfach mal gucken, wohin der Weg Sie führt.

Luxusfreunde

Die Königsklasse der Räder: ein exklusives Liegerad mit allerhöchstem Komfort. Damit haben Sie beim Fahren die Welt im Panoramablick. Außerdem sitzen Sie darauf sehr bequem und bewegen sich wunderbar aerodynamisch. Beim Lenker gibt es verschiedene Varianten: Der Oberlenker sorgt für direktere Lenkung, eine Anbringung neben dem Sitz erleichtert das Aufsteigen und lässt freiere Sicht nach vorn. Ein Trike mit zwei Vorderrädern und einem Hinterrad lässt sich einfacher fahren und liegt stabiler auf der Strecke – auch eventuelles Gepäck macht sich damit nicht so stark bemerkbar. Und weil in so einem Luxusrad jede Menge Ingenieurskunst steckt, können Sie dafür locker 15.000 Euro ausgeben. Zusätzlicher Vorteil: Durch die geringe Fallhöhe und extrem niedrige Wahrscheinlichkeit eines Überschlags sind Liegeräder sicherer.

Kombikünstler

Immer mobil sein und spontan zwischen öffentlichem Nahverkehr, Auto und Fahrrad wechseln – das ist vor allem in der Stadt praktisch. In verstopften Innenstädten sind Sie so garantiert am schnellsten am Ziel. Moderne Falträder bieten Ihnen beim Handling viel Komfort. Auch hier sollten Sie auf Qualität und eine stabile Ausführung achten. Während günstige Klappräder sich etwas wackelig fahren, sind hochwertige Falträder durch die stabile Konstruktion sehr angenehm. Mit einigen Handgriffen bringen Sie das Rad in ein praktisches Maß und passen auch auf dem Weg zur Arbeit damit in die Bahn. Ganz neu: Falträder mit leuchtendem Rahmen, mit denen Sie auch bei Dunkelheit noch sicher unterwegs sind. Wichtig beim Kauf: Beachten Sie, dass das Rad verkehrssicher ist – Hersteller machen hier bei günstigen Modelle mitunter Abstriche.