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Balance schaffen

Welche Sportart passt zu mir?

Der Rücken zwickt, beim Treppensteigen geraten Sie aus der Puste und die Lieblingsjeans passt auch nicht mehr richtig? Dann ist es höchste Zeit für mehr Bewegung. Ein regelmäßiges Sportprogramm einzuhalten, fällt den meisten Menschen jedoch schwer. Auch deshalb, weil sie die passende Sportart noch nicht gefunden haben. Wie das gelingt, erfahren Sie hier.

Des einen Freud‘, des anderen Leid – nicht jede Sportart ist für jeden geeignet. Bei der Auswahl kommt es unter anderem auf diese Faktoren an:

1. Wie ist Ihre gesundheitliche Verfassung im Moment?
Das wichtigste beim Sport ist, dass Sie sich nicht bereits zu Beginn überfordern. Manche Sportarten wie Badminton, Beachvolleyball oder Bouldern erfordern ein Mindestmaß an Kondition. Wer längere Zeit sportlich inaktiv war, sollte sich daher lieber langsam herantasten – zum Beispiel mit gemäßigtem Joggen, Schwimmen oder Inline Skating. Wenn Sie in der Vergangenheit mit Verletzungen, Gelenkproblemen, Kreislauferkrankungen oder anderen Beschwerden zu kämpfen hatten, holen Sie ärztlichen Rat ein, ehe Sie mit dem Training beginnen.

2. Was macht Ihnen Spaß?
Konnten Sie jemals mit etwas aufhören, das Ihnen wirklich Spaß gemacht hat? Nein? Ausgezeichnet! Nur wenn Ihnen Ihre Freizeitbeschäftigung Freude bereitet, können Sie kleinere Tiefs überwinden. Überlegen Sie sich daher genau, was Ihnen gefällt und suchen Sie Schnittstellen zu möglichen Sportarten. Wenn Sie sich zum Beispiel gerne an der frischen Luft bewegen, könnten Radfahren oder Nordic Walking geeignete Sportarten für Sie sein. Ein weiterer Tipp: Wählen Sie einen Sport, der Ihren Alltag ausgleicht. Wer im Job häufig Stress ausgesetzt ist, kann beim Yoga, Tai Chi oder Bogenschießen gut entspannen. Wer sich richtig auspowern möchte, kommt beim Aqua-Fitness, Zumba oder Taekwondo richtig ins Schwitzen. Den höchsten Spaßfaktor haben übrigens Sportarten, die Sie in der Gruppe betreiben können. Treffen Sie sich mit Ihren Freunden und gehen Sie gemeinsam zum Sport. Feste Verabredungen hindern Sie außerdem daran, zu kneifen.

 3. Wie sind die Rahmenbedingungen der jeweiligen Sportart?
Wer liebend gerne Kitesurfen möchte, aber in den Alpen lebt, hat bei der Wahl seines Hobbys schlechte Karten. Doch auch wenn die geografischen Gegebenheiten passen, sollten Sie einen Blick auf die allgemeinen Rahmenbedingungen werfen: Wann finden die Sportkurse statt? Wie ist die Anfahrt und mit welchen Kosten ist die Sportart verbunden? Um langfristig Erfolge zu erzielen, ist es wichtig, dass die Sportart zu Ihrem Alltag passt und sich gut integrieren lässt. Wählen Sie außerdem einen Sport, der unabhängig von Jahreszeiten betrieben werden kann. So können Sie kontinuierlich an Ihrer Fitness arbeiten.

4. Welche Ziele verfolgen Sie?
Sie haben mit einer Sportart angefangen, finden sich aber nach wenigen Wochen auf dem Sofa wieder und fragen sich: Warum tue ich mir den Muskelkater eigentlich an? Dann fehlt Ihnen vermutlich das Ziel. Überlegen Sie sich genau, was Sie mit Ihrem Training bezwecken wollen. Möchten Sie Gewicht verlieren oder Muskeln aufbauen? Möchten Sie an Ihrer Ausdauer arbeiten oder beweglicher werden? Wollen Sie sich mit anderen messen oder soll Ihr Sportprogramm Ausgleich schaffen und Sie entspannen? Nur wenn die Sportart zu Ihren Zielvorstellungen passt, erreichen Sie den gewünschten Effekt.

Sie haben die Wahl

Die Vorlieben sind erkannt, die Ziele gesteckt, und auch im Kalender findet sich ein Zeitfenster. Doch welche Sportart ist die richtige? In dieser Liste finden Sie eine Auswahl an Einzel- und Teamsportarten mit wichtigen Informationen. Lassen Sie sich inspirieren.
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