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Balance schaffen

Yoga – der Weg zur inneren Mitte

Für mehr Energie im Alltag

Tief ein- und ausatmen: Yoga schafft Ruhe, Entspannung und hilft, den eigenen Körper besser wahrzunehmen und achtsamer mit ihm umzugehen. Einfache Übungen lassen sich bequem in den Alltag integrieren. Beispielsweise sorgt ein Sonnengruß für neue Energie. Unsere Experten geben anschauliche Tipps und räumen auf mit Vorurteilen. Viel Spaß beim Nachmachen!

7 Gründe, um gleich mit Yoga zu beginnen – Yoga-Lehrerin Désirée Stadler klärt im Video-Tutorial auf:

 

Ganz Deutschland ist im Om-Fieber!
„Für Laien ist es jetzt immer schwieriger, sich im Überangebot und den scheinbar unterschiedlichsten Definitionen des Yoga zurechtzufinden, sagt Yogaexpertin Lisa Simon (37). Sie ist praktizierende Lehrerin und Schülerin der Berliner Yoga-Päpstin Patricia Thielemann („Spirit Yoga – aufrecht, klar und stark im Leben“).

Yoga-Lehrerin und Influencerin Lisa Simon (Foto: privat)

Yoga ist kein Hokuspokus
„Es geht im Wesentlichen um zwei Dinge: Bewegung und Atmung“, erklärt Simon. In verschiedenen Übungen, genannt Asanas aus dem Sanskrit, geht es darum, den Körper zu stärken und flexibel zu machen. Die richtige Atmung dabei hilft, den Körper wahrzunehmen und die Aufmerksamkeit zu schulen. „Es ist die einzige Sportart, die doppelt fit macht: den Körper und den Geist. Durch Yoga lernen wir, das Rauschen des Alltags – unser Monkey Mind, das ständige Einprasseln von Wünschen und to-dos – abzuschalten und ruhig zu werden im Kopf. Gleichzeitig betreiben wir Kraftaufbau“, erklärt die Expertin.

Beim Yoga gibt es kein Richtig oder Falsch
Die wichtigste Yoga-Regel lautet: Einfach machen! Und dabei atmen. „So wie du die Übung zustande bringst, ist es gut. Form vor Tiefe lautet unser Credo. Es gibt nicht schlecht und richtig. Die Tiefe kommt ganz von selbst mit der Zeit.“ Da ist sich die Yoga-Influencerin Simon sicher.

Angenehmer Nebeneffekt
„Yoga ist so unkompliziert! Es geht immer und überall – allein, in der Gruppe und sogar in der Familie macht es Spaß! Alles, was Du brauchst, sind Matte, Jogginghose und T-Shirt. Nicht mal teure Laufschuhe“, sagt die Lehrerin. Und die am weitesten verbreitete Fehlannahme sei, so Simon weiter: „Du musst beweglich, jung und schön sein. So ein Quatsch! Das erledigt Yoga schon für dich.“

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Es gibt Dutzende Yoga-Arten – mit welcher soll ich starten?
Und so geht es: „Es gibt so viele verschiedene Yoga-Arten wie Biersorten“, bekennt Lehrerin Simon. Die gängigste Form in unserer westlichen Welt ist „Hatha“, die physische Form von Yoga. Sie erklärt: „Hatha steht für alle Arten von Yoga, die den Körper integrieren und ‚auf der Matte‘ stattfinden.“ Dazu zählen Dutzende Übungen, die sich in sechs Kategorien einteilen lassen:


Sonnengruß sorgt für Power

Die beste Übung im Yoga? „Der sogenannte Sonnengruß kombiniert Atmung und ein Ganzkörper-Stretching mit einem Kraftaufbau-Training, bei dem alle Hauptmuskeln des Körpers von Bein bis Brust und Rücken zum Zuge kommen“, sagt Simon. Ein kurzer Sonnengruß nach dem Aufstehen oder mal zwischendurch und schon sei die Energie wieder da!

Fit von innen und außen
Wer regelmäßig Yoga macht, ist körperlich, geistig und psychisch besser drauf. „Yoga macht fit und leistungsfähig. Es stärkt das Immunsystem, wirkt heilend von außen und von innen. Es fördert die Durchblutung.“ Und Simon fügt abschließend hinzu: „Wer sich in seiner Haut wohlfühlt, strahlt das auch aus und wirkt selbstbewusster und fröhlicher.“

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