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Balance schaffen

Happy Food: 7 Lebensmittel für gute Laune

Essen Sie sich glücklich!

Sie können eine kleine Aufmunterung gebrauchen? Dann greifen Sie doch bei Ihrer nächsten Mahlzeit mal zu Banane, Fisch und Avocado. Wir stellen Ihnen Lebensmittel vor, die unsere Stimmung positiv beeinflussen können.

Essen und dabei glücklich werden – klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Doch tatsächlich gibt es einige Lebensmittel, die uns spürbar zufriedener machen. Und das gilt nicht nur für die Lieblingsschokolade, auch viele andere Lebensmittel heben die Laune, indem sie die Bildung von Glückshormonen fördern. Ebenso ist das Gegenteil möglich: Bei dauerhaft schlechter Ernährung erhöht sich das Risiko, an Depressionen zu erkranken. Denn wenn überwiegend auf verarbeitete Nahrungsmittel zurückgegriffen wird, fehlen lebenswichtige, hirnrelevante Nährstoffe.

Das Gute-Laune-Essen:

 

Bananen
Süß, lecker und ein echter Glücklichmacher: Die Banane enthält einen besonders hohen Wert an Tryptophan. Die Aminosäure hilft dabei, den oftmals als Glückshormon bezeichneten Botenstoff Serotonin zu bilden. Der hohe Anteil an Vitamin B6 wirkt zum Beispiel dem prämenstruellen Syndrom entgegen.

 

Ananas, Pflaumen und Aprikosen
Diese süßen Früchtchen sind nicht nur gesund, sondern enthalten ebenfalls einen hohen Anteil der Aminosäure Tryptophan, die vom Körper in den Neurotransmitter und sogenannten Glücksbotenstoff Serotonin umgewandelt wird. Perfekt bei  Tagesmüdigkeit und Stimmungstiefs.

 

Trockenfrüchte
Trockenfrüchte wie Datteln und Feigen können die Stimmung heben. Sie verfügen ebenfalls über reichlich Tryptophan, das in Serotonin umgewandelt wird. Darüber hinaus sind Trockenfrüchte sehr nährstoffreich und liefern somit einen echten Energiekick für den Tag.

Schlechte Stimmung, die kurzzeitig auftritt, lässt sich mit der richtigen Ernährung positiv beeinflussen. Wer jedoch dauerhaft niedergeschlagen oder sogar depressiv ist, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Fisch
Fisch, insbesondere Lachs und Makrele, liefern wertvolle Omega-3- Fettsäuren, die wichtig für den Gehirnstoffwechsel sind und letztendlich für die Bildung des Glücksbotenstoffes Serotonin. Ein Mangel an Omega-3- Fettsäuren kann zudem eine mögliche Ursache für Depressionen sein, wie Studien ergaben.

 

Avocados
Die Avocado ist die wohl fettreichste Frucht, doch gerade das macht sie so gesund. Die enthaltenen ungesättigte Fettsäuren sowie Tryptophan, Vitamin B6 und Folsäure können in das stimmungsaufhellende Serotonin umgewandelt werden.

 

Schokolade
Zurecht greifen viele Menschen bei einem Stimmungstief auf Schokolade zurück. Insbesondere durch den Belohnungseffekt hebt die Süßigkeit die Stimmung, aber auch das in Schokoprodukten enthaltene Tryptophan hilft bei der Produktion von Serotonin. Der Erfolg des „Schokodopings“ ist leider meist nur von sehr kurzer Dauer.

 

Kohlenhydrate
Studien deuten darauf hin, dass eine eiweißarme und zugleich kohlenhydratreiche Ernährung langfristig zufriedener und ausgeglichener machen kann. Die in Nudeln, Kartoffeln, Brot und Reis enthaltenen Kohlenhydrate lassen uns besser mit Stress umgehen. Vollkornprodukten sollte dabei der Vorzug gegeben werden, da diese den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lassen. Zudem kann das Tryptophan über einen längeren Zeitraum freigesetzt werden kann.

Wie ein gesunder Speiseplan helfen kann, verschiedenen Krankheiten entgegenzusteuern, erklären wir gemeinsam mit dem „Ernährungs-Doc“ Dr. Matthias Riedel in unserer Serie „Essen gegen Krankheiten“.

 

Nina Alpers