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Zukunft gestalten

Wie die Eltern, so die Kinder

DAK-Studie wirft ein Licht auf die Kinder- und Familiengesundheit

Von Übergewicht bis zur Erkältung, von Karies bis zur Sprachentwicklung: Eltern haben einen direkten Einfluss auf die Gesundheit ihrer Kinder. Wie groß dieser Einfluss ist, zeigt der Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit. Erstmals wurde der Zusammenhang zwischen Elternhaus und Kindergesundheit anhand von Versicherungsdaten untersucht.

Viele Kinder in Deutschland wachsen gesund und sorglos auf. Doch nicht allen Kindern geht es gleich gut. Vor allem der Lebensstil der Eltern beeinflusst die Gesundheit ihrer Kinder. Hat eine gesunde Lebensweise im Elternhaus einen niedrigen Stellenwert, überträgt sich dieses Verhalten auf den Umgang mit den Kindern. Dabei spielt Bildung eine entscheidende Rolle: In Familien mit niedrigem Bildungsstatus sind Jungen und Mädchen bis zu dreimal häufiger von bestimmten Erkrankungen betroffen als Kinder akademisch gebildeter Eltern.

Die gute Nachricht ist aber, dass Eltern viel für die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer kleinen Lieblinge tun können. Von richtiger Zahnpflege, über viel Bewegung bis hin zu einer gesunden Ernährung, die schmeckt. Und wenn das Kind doch einmal krank ist, haben wir hier eine Übersicht der rechtlichen Rahmenbedingungen, damit Sie sich ganz dem widmen können, was das Wichtigste ist: die Gesundheit Ihres Kindes.

Wie geht es Deutschlands Kindern wirklich? Hier sind die wichtigsten Zahlen und Fakten im Überblick:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Stefan Suhr

 

Über den Kinder- und Jugendreport 2018

Im Auftrag der DAK-Gesundheit untersuchte die Universität Bielefeld umfassend die Gesundheitssituation der Kinder und Jugendlichen. Die Wissenschaftler konnten auf DAK-Versicherungsdaten von fast 600.000 Kindern und 430.000 Eltern zurückgreifen. Diese ungewöhnlich hohe Datenbasis erlaubte eine umfassende Datenerhebung, die zu repräsentativen Ergebnissen für alle 13,4 Millionen Jungen und Mädchen in Deutschland führte. Ergänzt wird der Report durch Ergebnisse aus der vom Robert Koch-Institut durchgeführten KiGGS-Studie und den Ergebnissen einer repräsentativen Schülerbefragung im Rahmen unseres DAK-Präventionsradars durch das Kieler Institut für Gesundheits- und Therapieforschung (IFT-Nord).