Wellness im Winter
Balance schaffen

Wellness im Winter

Niedrige Temperaturen, kurze Tage, ein dauerndes Frösteln und immer wieder Anflüge von Winterblues: In der kalten Jahreszeit fällt es oft schwer, sich rundum wohlzufühlen. Wir verraten, wie Sie es sich auch im Winter so richtig gut gehen lassen.

„Wellness“ – ein Wort, das meist unmittelbar mit teuren Besuchen in Spa-Ressorts verbunden wird. Der Begriff setzt sich aus dem englischen „well being“, dem Wohlergehen, und „fitness“ bzw. „happiness“ für Gesundheit und Glück zusammen. Es geht darum, sich wohlzufühlen – sowohl körperlich als auch mental. Dabei ist der eigene Wohlfühlfaktor etwas höchst Subjektives, das bedeutet: Wellness funktioniert auch ohne große Investitionen und auf ganz verschiedene Art und Weise. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre eigenen Glücksmomente schaffen und so mit einem wohligen Gefühl durch die kalten Tage kommen.

 

1. Fühlen Sie sich wohl in Ihrer Haut

Sinken die Temperaturen unter acht Grad Celsius, spürt das auch unsere Haut: Sie wird schnell spröde und juckt. Feuchtigkeitscremes mit hohem Fettanteil, bestenfalls mit Sheabutter oder Urea, schützen vor dem Austrocknen und sorgen für geschmeidig-zarte Haut. Linderung für die empfindliche Gesichtshaut verschafft auch eine pflegende Gesichtsmaske.

2. Endlich Wärme

Wenn es den Füßen gut geht, freut sich der ganze Mensch: Wärme und Berührungen an den Füßen breiten sich über die Nerven bis ins Rückenmark und von dort in den ganzen Körper aus. Aber auch mit einem Sauna-Besuch oder einem heißen Bad kann man es sich richtig gutgehen lassen.

3. Ein Mix aus Ruhe und Bewegung

Im Winter wird die Welt ruhiger. Wenn der Schnee fällt, klingt alles leiser. Es ist also die ideale Zeit, sich um sein inneres Gleichgewicht zu kümmern. Bewegung im Freien oder auch Entspannungs- und Meditationsübungen können Ihnen helfen, das Gedankenkarussell zu stoppen und die Hektik des Alltags zu verlangsamen.

4. Lassen Sie es sich schmecken

Wann waren Sie als Kind besonders glücklich? Vielleicht, wenn es Omas Kartoffelsuppe gab oder Ihre Mutter Pfannkuchen mit Puderzucker machte? Holen Sie sich dieses wohlige Gefühl zurück und schwingen Sie den Kochlöffel. Denn es sich richtig gutgehen zu lassen bedeutet auch, gut zu essen. Die meisten Wohlfühlgerichte gelingen ohne großen Aufwand und in kurzer Zeit. Einige der einfachsten Rezepte der Welt haben wir hier bereits gesammelt, vielleicht ist Ihr Kindheits-Klassiker ja mit dabei?

Selbst zu kochen oder zu backen hat außerdem einen weiteren Wellness-Effekt: Während Sie Gemüse schnibbeln, Soßen rühren oder Teig kneten, konzentrieren Sie sich voll und ganz auf Ihr Tun – sonst gelingt das einfachste Gericht nicht. Damit blenden Sie alle anderen Gedanken aus. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, so kommt beim Kochen auch kein Zeitdruck auf und Sie können Ihr Mahl in vollen Zügen genießen.

                                                                                                                                                                  Julia Meier